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Finanzierung Apple iPad (1)
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Das iPad 3. Generation ist da

Nicht "iPad 3", nicht "iPad HD" Apple entscheidet sich für den Namen "iPad". Das zeigt, dass Apple sich von den Versionsnummern verabschiedet hat und auf eine andere wesentlich einfachere Nomenklatur umsteigt. Das passt zu Apple.

Das Design: (beihnahe) unverändert

Optisch ändert sich nur wenig. Das iPad kommt in fast denselben Abmessungen wie der Vorgänger. Es wird lediglich 0,6 Millimeter dicker und etwas schwerer, was dem neuen Display und einem größeren Akku geschuldet ist. Die Rundungen der Kanten haben nun einen etwas geringeren Durchmesser, damit gibt es im Gehäuse mehr Platz. Nach wie vor gibt es das Gerät in zwei Gehäusefarben: Schwarz und Weiß.

Das ähnliche Design hat auch Vorteile: Zubehör, wie die von Apple angebotenen Smart Cover lassen sich weiter verwendet. Viele Schutzhüllen auch, nur speziell auf die Dicke des Pad 2 zugeschnittene Hüllen dürften nicht mehr passen.

Retina Display

Das Highlight des iPad ist das neue Retina-Display. Es bietet gegenüber dem Vorgänger die vierfache Pixelanzahl. Die Diagonale bleibt mit 9,7 Zoll unverändert. Die optische Auflösung liegt damit rechnerisch bei 264 dpi. Das ist zwar weniger als beim iPhone 4/4S (330 dpi) aber dennoch ein deutlich sichtbarer Fortschritt. Apple begründet die im Vergleich zum iPhone 4/4S geringere Auflösung mit der etwas größeren Entfernung mit der man ein iPad halten würde.

In Wahrheit gibt es handfeste technische Gründe: apple hat sich zu der Pixelanzahl von 2048 mal 1536 entschlossen, weil es für die Software wesentlich einfacher ist, die auflösung grafischer Elemente schlicht zu verdoppeln, anstatt mit einem ungeraden Faktor zu multiplizieren.
Neben der höheren Auflösung spricht Apple auch davon, die Farbsättigung des Displays um 44 Prozent verbessert zu haben.

A5X-CPU

Zwei oder vier Kerne, das war hier die Frage. Nun ist sie beantwortet: Beides! Wie das? Apple liefert das iPad weiterhin mit einer Dual-Core-CPU aus, die mit zwei ARM-Rechenkernen arbeitet. Aber der integrierte Grafikchip benutzt vier Recheneinheiten. Durch diesen Trick kann Apple mit Recht von einer Quadcore-Grafik-CPU sprechen. Eine echte Quadcore-CPU, bei der vier Rechenkerne für alle Aufgaben zur Verfügung stehen ist der A5X aber nicht.

Die grafischen Fähigkeiten sollen dennoch wesentlich besser geworden sein. Das müssen sie auch, denn das iPad muss nun immerhin die vierfache Pixelmenge bewegen. Das kostet Rechenzeit und grafische Bandbreite. Apple behauptet dass die Grafikeinheit im Vergleich zur Trega-3-Chipsatz von Nvidia viermal schneller arbeitet.

Mehr RAM

Wer kennt das nicht vom iPad oder iPhone: plötzlich und unerwartet beendet sich die gerade im Vordergrund laufende App. Grund dafür ist in den meisten Fällen ein zu knapper Arbeitsspeicher (RAM). iOS geht hier rigide vor: Eine App, die zuviel RAM beansprucht wird gnadenlos zwangsbeendet, damit die Stabilität des gesamten Systems nicht ins Wanken gerät. Mehr RAM bedeutet, dass dieser Fall seltener vorkommt. Apple baut nur ein Gigabyte RAM ins iPad ein. In der Praxis dürfte der Fall von zwangsbeendeten Apps nun kaum noch vorkommen. Ob das wirklich so ist, wird erst ein Test entscheiden.

5-Megapixel-Kamera an der Rückseite

Das iPad 2 taugt kaum zum Filmen oder Fotografieren. Das im Vergleich zu digitalen Kameras oder Handys große Format des iPad sorgt zudem dafür, dass man es kaum für Schnappschüsse hernimmt. Dennoch hat Apple die auf der Rückseite integrierte Kamerea verbessert. Statt mageren VGA-Fotos und 720p Video, nimmt die Kamera nun Standbilder mit 5 Megapixel und Video in Full 1080p auf. Außerdem gibt es eine Bildstabiliseirung und die vom iPhone 4S her bekannte 5-Linsen-Optik.




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